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BRÜRENDE PARTITUR 

eine Recherche über choreographische Methode 

 

In meiner Arbeit mit vielen renommierten Musikern habe ich oft die Partituren, die sie spielen, analysiert und daraus Choreographien entwickelt. Die akribisch konstruierte Musik von Bach, Beethoven oder Ligeti offenbart bei der Analyse die durchdachte Struktur der Komposition, die der Choreographie Spielraum und Ausdrucksmöglichkeiten verleiht. 

Inspiriert von der Methode “Taktile Partitur” von der japanischen Gesichtstherapeutin Rieko Suzuki und dem Wissenschaftler Yasuhiro Suzuki, Ph.D, recherchiere ich die Möglichkeit eines choreografisches Mittels um Tanz nicht nur mit Musik und Text, sondern auch mit Licht oder medialen Geräten jenseits eigenen Emotionen strukturell zu verbinden. 

Im Austausch mit den Erfindern, versuche ich ihre Methode in den Kontext der Tanzkunst übertragen, sie mit meinen bisherigen choreografischen Methoden verbinden.  
  

 

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.