MatchAtria

MatchAtria - E X TE N D E D -

日本語 / ENGLISH


„Bereite eine köstliche Schale Tee ...
und schenke denen,
mit denen du dich zusammenfindest,
dein ganzes Herz.
 Sen no Rikyu (1522-1591; japanischer Teemeister)


"Yui Kawaguchi drückte jedem ein lebensgroßes Herz aus Kunststoff in die Hand, ließ es wirklich pochen und tanzte inmitten ihres eigenen, 3D-projizierten Körpers. Es war der Wahnsinn. Bei dieser Japanerin hat er Methode."- A. Wesemann (Tip).

Von der japanischen Teezeremonie inspiriert, lädt die multimediale Tanzinstallation MatchAtria das Publikum zu einer einzigartigen intimen Berührung des Herzens ein. Ein pulsierendes Universum aus Tanz, Video- und Klanglandschaften- sehend, hörend und tastend zu erleben!

▼ PREMIERE
SOPHIENSAELE

Premiere: Mittwoch 18. Februar 2015 - 20h

Do. 19. Feb. - 18h, 20h
Fr. 20. Feb. - 18h, 20h, 22h
Sa. 21. Feb. - 18h, 20h
So. 22. Feb. - 16h, 18h, 20h

Sophienstraße 18 - 10178 Berlin Mitte
Tickets: - 13€, ermäßigt 8€
(030) 283 52 66 - www.sophiensaele.de
Reservierung erforderlich: jede Performance ist auf 30 Gäste streng begrenzt.
Dauer: ca. 40’

▼ TOUR

- 2014 -
Januar
10.-12.  Dock11 Berlin (Uraufführung)
18. & 19. Blueproject Foundation Barcelona (Spain)

April
18. - 20. Kyoto Art Center (Japan)

- 2015 -
April
17. & 18. MA Scène Nationale, Montbéliard (Frankreich) >>info

Mai
12.&13. International Figurentheater Festival, Erlangen >>info

June
25.-28. Inteatro Festival, Ancona (Italien) >>info

Oktober
10. & 11. Teart International Theater Forum, Minsk (Belarus) >>info
20. & 21. alte Feuerwache, GLOBALIZE:COLOGNE 2015, Köln >>info
23. & 24. FFT Düsseldorf >>info

November
17. ZKM Karlsruhe Medienthater, Karlsruhe >>info
20.&21. Madrid EN DANZA, Madrid (Spain) >>info

- 2016 -
März

Japan Tour >> info
Yokohama, Red Brick Warehouse #1
Kanazawa, 21st Century Museum of Contemporary Art
Kochi, The Museum of Art

Mai
12. Bochum FIDENA - Das Festival >>info

Oktober
18.&19. Braunschweig Theater Fadenschein >>info

22. Ludwigshafen Theater im Pflauzbau >>info

November
12.&13. Hong Kong Kwai Tsing Black Box Theatre >>info

▼ DAS TEAM
Konzept, Tanz, Tongestaltung, Text  
Konzept, Video, Musik
Yui Kawaguchi
Yoshimasa Ishibashi
Stereoscopic 3D-CG
Videotechnik  
Lichtdesign & technische Leitung   
Kostüm
Masahiro Teraoka (Galaxy of Terror)
Ichiro Awazu / Hendrik Fritze (BeamAround)
Fabian Bleisch
Saša Kovačević (SADAK)
heartbeat peception unit 
T
actile score     

Supervisor Herzchlagmessung und Taktiles 
Hideyuki Ando (Osaka Univ.)
Rieko Suzuki (Facetherapie Co.Ltd),
Yasuhiro Suzuki, ph.D. (Nagoya Univ.)
Junji Watanabe     
Kooperation
         visual design
         sound design
         scenography

Aki Funabiki
 
Tetsujiro Suita,
 Akira Nihei 
JIRO
shooting crew  Shinsuke Tatsukawa
Masashi Nagara
Shin Degawa
Kanako Yoshimoto
Ayuka Mima
Nobuaki Itoh
Produktion Satoko Suchi (JP), Ilja Fontaine (EU)

Dramaturgische Beratung    

Ilja Fontaine

Zeremonie assistantinnen                                                 Karin Nagao
Yuko Sato  
▼ YUI KAWAGUCHI & YOSHIMASA ISHIBASHI

Yui Kawaguchi
– Tänzerin, Choreographin
Geboren in Japan. Sie beginnt im Alter von sechs Jahren zu tanzen. Über die Jahre erprobt sie verschiedene Tanztechniken und studiert Tanz, Theater und Gesang in Tokio. Als Tänzerin arbeitet sie u.a. bei H.art.chaos, Kota Yamazaki rosy,co. und Motoko Hirayama und ist in Japan, den USA und Europa zu sehen. 2001 entwickelt sie die Choreographie für die Ostasien Olympia Eröffnungsfeier, es folgt die Zusammenarbeit mit der Media drive-unit cell/66b und Einladungen zur ARS Electronica, zum Seoul International Dance Festival sowie zur Japan Virtual Reality Conference.
Seit 2005 tanzt Yui Kawaguchi in Berlin bei Ismael Ivo, Helena Waldmann, Tomi Paasonen, Michaela Lucenti, Nir de Volff, den Flying Steps und Nico and the Navigators. Parallel dazu erarbeitet sie ihre eigenen Stücke, mit denen sie als Tänzerin zu internationalen Festivals eingeladen wird. 2006 erhält sie den Jurypreis bei der “Yokohama solo×duo<competition+>“ und 2008 wird ihr Solo „REM – the Black Cat“ im Neuen National Theater Japan aufgeführt. Im selben Jahr startet sie das Forschungprojekt „HEREing Loss“ mit Dr. Junji Watanabe und Kyosuke Sakakura. Ihr Solo „andropolaroid“ wurde mit dem kölnischen Tanztheaterpreis 2010
ausgezeichnet. Sie gehört zur Originalbesetzung des mit dem Echo-Klassik-Sonderpreis 2010
ausgezeichneten Projekts „Red Bull Flying Bach“, mit dem sie auf Welttournee geht. 2011 brachte sie ihr Duo „Bubble Boxing“ in Kooperation mit dem Theater-51grad.com zur Uraufführung.

Yoshimasa Ishibashi – Bildende Künstler, Filmregisseur
Geboren in Kyoto, Japan, Sohn einer Familie traditioneller Kimonostoff Designer. Er studierte bildende Kunst an der Kunstuniversität Kyoto in Japan, und der Royal College of Art (RCA) in UK. 1996 gründete er  die visuell Performance Unit Kyupi Kyupi, und wurde zur Palais de Tokyo (Paris) und Tate Modern (London) u.a. eingeladen.
Ishibashi produzierte viele TV Shows und Filme, z.B. TV-serie “Vermillion Pleasure Night.” Der Film “Oh, Mikey!”(aka “The Fuccons”), Chronik der surrealen Abenteuer einer amerikanischen Familie in Japan, dargestellt alle von Schaufensterpuppen, wurde zur Berlinale 2004 eingeladen.
2011 inszenierte er „Variable“ beim Kyoto Experiment Festival, wo er traditionelle japanische darstellende Künste (Noh-theater, japanischer Tanz, Japanisches Trommelspiel, usw.) im Kombination mit hochtechnologischen visuellen Effekten erfolgreich repräsentierte.
Die neueste Kyupi Kyupis Produktion „Atmesppai“ (2012) kombinierte er verschiedene Arten von visuellen Medien (2&3D Projektion, Laser Lichteffekt, live Video-Feedback, usw.), mit virtuellen und live Musikern, zeitgenössischen Tänzerinnen und einem riesen bühnenartigen Kostüm.   
Seiner letzte Spielfilm “Milocrorze”(2012) wurde zu unterschiedlichen Filmfestivals von der Welt eingeladen und mehrfach ausgezeichnet.

“Einer der beste Beiträge ist Yoshimasa Ishibashis vierteilige “Milocroze; A Love Story,” absurde Fantasie, erinnert einen Moment an den frühen Tim Burton, dann an spätere Quentin Tarantinos als nächstes…” Milocroze -The New York 2011
▼ PRESSESTIMMEN

BERLINER ZEITUNG
Michaela SCHLAGENWERTH 21.2.2015
Wo bin ich, und wenn ja, wer?

Es ist eine verrückte, alle Sinne irreführende Performance(…)Leise beginnt eine Stimme etwas in unser Ohr zu flü̈stern, trappelnde Geräusche sind hörbar, Sterne sprühen einem entgegen, und mitten in diesem Sternensturm, der sich bald zu einer Reise ins Innere eines Herzens verwandelt, tanzt Yui Kawaguchi(…)Wie Kawaguchi in ihrem Stück 3D und live-Performance miteinander kurzschließt und dies mit unterschiedlichen Fragestellungen kreuzt, das ist als Konzept herausragend…was bleibt, ist diese merkwürdige Verschiebung zwischen dem Japanisch-Exotischen, das Kawaguchi durchaus ironisch einsetzt, den Sinnen – alsbald schlägt etwa das Herz in den Händen auch ohne Anschluss an die Tänzerin - den enorm poetischen Bildüberflutungen. Wo bin ich? Und, wenn ich mich angefunden habe: Wer bin ich? Wer könnte darauf in Zeiten von digitaler Komplett-Erfassung noch sichere Antworten geben.

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NEUES DEUTSCHLAND
Volkmar Draeger 20.2.2015
Virtuelle Körperwelten

Mit »MatchAtria« präsentiert sie derzeit in den Sophiensaelen eine multimediale Tanzinstallation, die beides auf poetische Weise verknüpft: den Matcha der Teezeremonie mit dem Herzen, genauer seinem Vorhof Atria. Daraus ist gemeinsam mit dem Filmregisseur und Visual Artist Yoshimasa Ishibashi ein dreiviertelstündiges Gesamtkunstwerk von so überraschender wie entspannender Geschlossenheit geworden(…)nimmt uns Yui Kawaguchi mit auf eine Reise - durchs Universum ebenso wie durch den Mikrokosmos des Körpers. Tee wird nicht gegenständlich eingeschenkt, wohl aber hört man Stimmengeflüster, bald im rechten, bald im linken Ohr, und das Gluckern des in klappernde Tassen fließenden Getränks. Ansagen werden gemacht, Schritte hallen. Auf japanische Art kniend grüßt die Tänzerin, derweil im Film Blasen sie umfliegen und in den Raum drängen. Die Herzen in den Händen leuchten auf und auch eine Glaskugel neben Kawaguchi. Wie eine Partitur nimmt sie die Geräuschkulisse - ob knarrende Tür oder Getrappel - auf und setzt sie in gestische Bewegung um, biegsam, kontemplativ, im Film von roten Flocken, Blutkörperchen vielleicht, umweht(…)Einzig lebendig in dieser virtuellen Welt ist die Tänzerin, und doch ist, was man sieht, hört, fühlt, mit ihrer Leiblichkeit verknüpft: eine einzigartige Erfahrung, die alle zu einer Einheit verschmilzt.
(…)Für einen Moment aber ist zustande gekommen, was sich jeder Bühnenkünstler wünschen dürfte: das Verschmelzen von Szene und Saal zum pulsierenden Miteinander. Dem hätte man gern länger beigewohnt.

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Tanzpresse.de
Annett Jaensch 25.02.15
Bis in die Kapillaren

Wer hätte gedacht, dass 300 Gramm Silikon in der Hand so viele Emotionen aufwirbeln können?(...)Was kalt und technisch klingt, eröffnet alsbald eine ungeahnte Nähe zur Tänzerin: Es ist ihr Herzschlag, der in unserer Hand pocht!(…)Multimedial ist die Performance angelegt und von der ersten Minute an stürmt sie die Sinne. Der Kopfhörer legt einen Surround-Sound um die Ohren und dank der 3D-Brille auf der Nase wölben sich die Videoprojektionen plastisch in den Raum hinein. Da zerstäuben Figuren zu tausend Partikeln, dann wieder taucht der Tänzerinnenkörper in einen Schwarm aus wabernden Zellen ein, ein andermal fliegt die Kamera elegant durch Wälder und übers Meer. Makro trifft Mikro, Innen ergänzt Außen(…)Es gibt den Ausdruck „Ichigo Ichie“ im Japanischen. Er entspringt dem Zen-Buddhismus und bedeutet soviel wie „einzigartige Gelegenheit“, die in jeder Teezeremonie zelebriert sein will. Am Ende von „MatchAtria“ stellt sich genau dieser Eindruck ein: japanischer Gastfreundschaft in Form einer besonderen Performance beigewohnt zu haben.


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TANZ
Arnd Wesemann Februar 2015
kammerflimmern

Diese Tänzerin tanzt wirklich schön. Aber unwirklich. Denn der Zuschauer, obwohl er im Theater sitzt, trägt einen Kopfhörer für den ultimativen Surroundsound, trägt eine Brille für den perfekten 3D Eindruck. Und er hält das Herz der Tänzerin in der Hand. Zumindest ist es ein sehr präzises, aus Plastilin gefertigtes Modell der menschlichen Pumpe. Yui Kawaguchi tanzt, zieht ein Stethoskop zu sich heran, hält es vor ihre Brust. In diesem Moment regen sich realistische 300 Gramm Lebensgewicht in meiner Hand, das Kunstherz pulsiert unter meinen Fingern. Unwillkürlich umfasst man das weiche Organ fester, erschrocken. Auch der eigene Puls wird schneller. Dabei halte ich doch nur eine klopfende, mit einem Kabel verbundene Beatbox fest. Oder nicht? (...)Ein Schaudern fährt durch den Körper, wenn das Herz in meiner Hand zu flimmern beginnt, dieses Wunderwerk von Junji Watanabe, einem Forscher, der sein Leben dem Taktilen gewidmet hat, als dem einzigen Sinn, dem der Tanz nie wirklich nachkommen kann. Wenn man ihn nicht bei Yui Kawaguchi erfahren hätte. Furcht, Mitleid, das ganze Theaterarsenal strömt durch die eigenen Hände.

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Corriere Adriatico
Lucilla Niccolini
27.6.2015
Yui Kawaguchi hat mit MatchAtria das Inteatro Festival eröffnet

(...)Schön, wie sich die junge Tänzerin bewegt. Gekleidet in einen eleganten schwarzen Einteiler im japanischen Stil, regt sie ihre Gliedmaßen sitzend, kniend, hockend wie ein schlaksiger, sehr eleganter Elf. Und währenddessen, dank der Videokunst ihres Partners Yoshimasa Ishibashi, strömen uns, die wir 3D Brillen tragen, Lichtpunkte und Rochen, kleine Prismen und bunte Linien entgegen, bis wir in einen himmelblauen See eintauchen, an Wiesen und Wegen und Tannenwälder vorbeikommen, um bis zur Erregung in einen einzigen Fluss des Genießens hineingezogen zu werden. Den Herzschlag der Tänzerin zwischen den Händen zu spüren, schließt den Kreis dieser wunderschönen totalen Performance...

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Badische neueste Nachrichten

Katharina Lohmann
19.11.2015

Realer Herzschlag 
Tanz mit Yui Kawaguchi - Eindrucksvoller Auftritt im ZKM Karlsruhe

Die Tänzerin Yui Kawaguchi bewegt sich im Halbdunkel. Ihr Stil ist einzigartig - Handbewegungen, ein weich fließender Körper, plötzlich sehr schnelle, kantige Gesten. Eine riesige Videoleinwand beginnt zu leuchten: tausend kleine Lichter fliegen wie eine kosmische Sternenstraße auf den Zuschauer zu(…)Die Filmaufnahmen haben erstklassige Kino-Qualität: Die klaren Farben und Kontraste saugen die Sinneszellen an.
(…)MatchAtria lässt alles hinter sich, sie inspiriert die Fantasie, nimmt die Sinne in Beschlag, nichts anderes ist mehr wichtig. Viele kleine Geschichten, wechselnde Eindrücke, die kuriosen Ideen von Yui Kawaguchi und dem bildenden Künstler und Filmregisseur Yoshimasa Ishibashi werden zu einem fantastischen Gesamtkunstwerk. Das ambitionierte Projekt der beiden Japaner ist eine technische und künstlerische Glanzleitung und ein klarer Höhepunkt des diesjährigen Festivals „Tanz Karlsruhe 15".

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Nürnberger Nachrichten

Birgit NÜCHTERLEIN / Katharina ERLENWEIN
16.05.2015

Träumen auf der Spur
Endspurt beim internationalen Figurentheater-Festival

(…)Mit einer Zeremonie aus multimedialer Performance und Tanz bezauberte die japanische Künstlerin Yui Kawaguchi im Erlanger Markgrafentheater... Ein kleines Fest für die Sinne ist geboten, das freilich auf Effekte setzt und seinen Höhepunkt erreicht, wenn die Silikonherzen den Herzschlag der Tänzerin in die Hände der Zuschauer übertragen.

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Kölnische Rundschau

Thomas LINDEN
22.10.2015

Intimität und Überwältigung
Künstler aus Japan und Bulgarien eröffnen das Festival Globalize:Cologne

„MatchAtria“ zieht alle Register medialer Effekte.
(…)Dass die deutsch-japanische Produktion nicht in einer digitalen Überwältigungsstrategie verlor, lag am Tanz von Yui Kawaguchi, der sich mit einer Geschmeidigkeit vollzog, die keinen Gedanken daran aufkommen ließ, dass menschliche Bewegung von Muskeln, Sehnen und Knochen in Funktion gesetzt wird. Die Japanerin bietet Tanz dar und liefert ihr Herz aus, so dass eine Intimität entsteht, die den digitalen Bildern die notwendige Körperlichkeit verleiht.

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Kölner Stadt-Anzeiger
22.10.2015

So klein und so leise

So klein ist ein Herz und so leise. So weit ist der Horizont und so laut das weltliche Getümmel(…)Zuerst hörte man den Puls wie in weiter Ferne. Später fühlte man ihn in der Hand pochen. Ganz schnell. Als Pumpen von Flüssigkeit wurde es spürbar : Das des Herzens der Tänzerin auf der Bühne, die soeben einen verkabelten Sensor an ihren Körper hielt, der den Impuls in die verkabelten Maschinchen in unseren Kunststofforganen schickte. Dieser unmittelbare Moment von Lebendigkeit war unglaublich berührend.

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EL MUNDO

Julia MARTÍN
24.12.2015

Las tradiciones en la sangre nueva
Traditionen voll frischem Blut

Aus Japan kam die innovativste und faszinierendste Produktion dieser Woche (...)
Die Überraschung kam von der japanischen Tänzerin Yui Kawaguchi und dem Multimedia-Künstler Yoshimasa Ishibashi mit einem Werk über Intimität und Harmonie. Ausgerüstet mit 3D-Brillen, hochqualitativen Kopfhörern und einem Herz aus Silikon, welches die Herzschläge der Tänzerin zeitgleich überträgt, tauchen die Zuschauer in die Körperwelt von Yui Kawaguchi ein, lauschen ihren Gedanken und werden Teil einer intensiven sinnlichen Erfahrung voller Zartheit .
Yui Kawaguchi begann, indem sie Gesten und Gaben mit ihren Händen formte, ohne dabei die Haltung der Teezeremonie zu verlieren - währenddessen alles in ein poetisches Umfeld eingetaucht wird, mit Bildern von schönen Protozoonen, immensen Meeren oder farbigen Elementarteilchen – um das Stück mit einem agilen, technisch beeindruckenden Tanz zu beenden. All dies in einer gänzlich zeitgenössischen Sprache, wobei sie dennoch die Vorstellung von traditionell geführter Gastfreundlichkeit und Weiblichkeit entfaltet.


▼ BILDER

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Eine Produktion von Yui Kawaguchi und Yoshimasa Ishibashi.

In Koproduktion mit den Sophiensœlen, Blueproject Barcelona, FFT Düsseldorf und Ma scène nationale - Pays de Montbéliard.
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten. Mit freundlicher Unterstützung von Sennheiser, Beamaround, Coolike und Dock11 Berlin. In Kooperation mit Nico and the Navigators.

senat sophien monbeliard bp fft sennheiser beamercoolike

Urauffürung wurde unterstützt durch Japan Foundation, Moomentary und SPS KAKENHI Grant Numbers 23300317 und 24520106.

JF

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